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Freitag, 18. Mai 2012

Eine komplette Cronik können Sie für 10,00 EUR vor Ort erwerben. Auf Wunsch senden wir Ihnen gegen Vorkasse von 12,50 EUR auch zu. Dazu wenden Sie sich bitte an den Vorsteher Kai Fitzner

Im Jahre 1926 begannen Geschwister und Brüder aus den Gemeinden St. Pauli, Neustadt und Altona auf Finkenwerder zu arbeiten.  Es entwickelte sich eine kleine Gemeinde auf Finkenwerder, die wie Altenwerder, Waltershof und Kattwyk von Brüdern aus der Gemeinde St. Pauli betreut wurden. In diesem Arbeitsgebiet entwickelten sich die eigenständigen Gemeinden Finkenwerder und Waltershof. In den Sechzigern festigte sich das Gemeideleben - in den Gemeinden wuchsen auch priesterliche Ämter heran, so dass die seelsorgerische Versorgung erheblich vereinfacht wurde.
Die Gemeinde Waltershof wurde in Folge der großen Flut und der Ausweisung des Ortsteils als Industriegebiet aufgelöst. Viele Geschwister fanden in der Gemeinde Finkenwerder ein neues Zuhause.


1973 wurde auf Finkenwerder eine eigene Kirche für die Gemeinde gebaut, die bisher in der Norderschule zusammengekommen waren. In den darauffolgenden Jahren war das Gemeindeleben vom Generationswechsel geprägt: Neue Geschwister zogen in die Gemeinde, übernahmen Aufgaben und Ämter. Die Vorsteher der Gemeinde wechselten, Taufe, Versiegelungen, Konfirmationen und Hochzeitsjubiläen wurden gefeiert - aber auch manche Trauerfeier wurde gehalten.


Besondere Kontakte der Gemeinde bestehen nach Dänemark, Norwegen, Finnland und
nicht zuletzt nach Russland. Dort sind Geschwister und Amtsbrüder im Einsatz, die die gemeindlichen Aktivitäten in den Ländern unterstützen. Im Jahr 2001 feierte die Gemeinde ihr 75-jähriges Bestehen. Derzeit zählen ca. 100 Geschwister zur Gemeinde davon 15 Kinder.

 

Durch die Schliessung der Gemeide Bahrenfeld wechselten einige Geschwister in die Gemeinde Finkenwerder. 2007 wird für die Gemeinde ein neuer Vorsteher gesetzt: Uwe Barfknecht.  Der bisherige Vorsteher Rainer Knobloch kann sich dadurch seinen Aufgaben im Bezirk besser widmen. 2010 übernahm die Vorsteheraufgabe Kai Fitzner, so dass Uwe Barfknecht wieder in seine Heimatgemeinde Hamburg-Sinstorf wechseln konnte.